Motorhaube auf: Der detaillierte Blick auf den boost-Prozess (Teil 2)

Von Benedikt Bentler am 13. Juni 2014 | 09:06


Nachdem wir letzte Woche erklärt haben, worauf das boost-Prinzip beruht, soll es heute um die Unterschiede zwischen der anonymen und angemeldeten Nutzung von boost gehen. Zurecht sind Internetnutzer zunehmend skeptisch, wenn die Eingabe persönlicher Daten oder die Anmeldung via Facebook verlangt wird. Wer liest sich schon AGBs und Datenschutzbedingungen durch? Niemand, daher klären wir nun via Blog in verständlicher Sprache über die Verwendung eurer Daten auf.

Gutes tun - anonym

Zunächst einmal haben wir vielen Onlinediensten etwas voraus, da ihr boost auch anonym nutzen könnt. Denn: Wenn ihr auf unserer Seite einen Shop anwählt und einkauft, kommt eine Provision zustande - unabhängig davon, ob ihr angemeldet seid oder nicht. Die Spende fließt dann in den allgemeinen Spendentopf und wird zu einem späteren Zeitpunkt verteilt. Was der allgemeine Spendentopf ist, erfahrt ihr hier. Ihr habt aber auch die Möglichkeit als anonymer Nutzer zu bestimmen, wo eure Spende ankommen soll. Dazu müsst ihr nur die boost-Bar installieren, eine Charity Profilseite aufrufen und in der Leiste am oberen Bildschirmrand auf "Jetzt voreinstellen" klicken. Beim nächsten Besuch eines Shops werdet ihr automatisch ans Boosten erinnert und die daraus entstehende Spende kommt der voreingestellten Organisation zugute. Wichtig – die boost-Bar übermittelt keinerlei Daten an boost, sondern gleicht lediglich die von euch angesteuerte URL mit der öffentlich zugänglichen Shop-Liste (hier einsehbar) von boost ab und blendet sich ein, wenn ihr einen unserer Partnershops ansteuert.

 

Mehr Spenderspaß dank Anmeldung

Wer sich bei boost anmeldet, genießt natürlich einige Vorteile gegenüber anonymen Nutzern. Wenn ihr euch mit E-Mail-Adresse oder via Facebook anmeldet, könnt ihr in eurem Konto euren Spendenstand einsehen, ihr könnt Freunde werben und so Spenden generieren, ihr könnt euer Engagement direkt via Facebook verbreiten und Spender-Teams gründen. Eine ganze Menge Funktionen - eine Anmeldung lohnt sich also. Du brauchst zur Anmeldung nur deine E-Mail-Adresse. Wenn du dich via Facebook anmeldest, bekommen wir folgende Daten übermittelt:

  1. Deinen Facebook Namen
  2. Deine E-Mail-Adresse
  3. Dein Facebook-Profilbild (das daraufhin zu deinem boost-Profilbild wird)
  4. Einen Link zu deinem Facebook-Profil
  5. Dein Geschlecht
  6. Die Facebook-IDs deiner Freunde (die wir ausschließlich dazu nutzen, um die anzuzeigen, welche Organisationen von deinen Freunde unterstützt werden)
  7. Die Anzahl deiner Facebook-Freunde
  8. Deine Zeitzone und Sprache

Alle deine Daten werden verschlüsselt an uns übertragen. Noch mehr zum Thema Datenschutz bei boost findest du hier. Entscheidend ist, was nicht an uns übertragen wird: Wir haben mit dem Verkaufsprozess selbst nichts zu tun, uns werden weder Adress- noch Zahlungsdaten übermittelt.
Wir hoffen, dass der Blick unter die Motorhaube von boost dich ein wenig darüber aufklären konnte, wie boost auch auf der technischen Seite funktioniert und wie wir zum Thema Datenschutz stehen. Wenn du Freunde und Bekannte hast, die skeptisch sind, dass bei boost alles mit rechten Dingen zugeht, dann leite ihnen doch diese Artikel weiter. Wir bemühen uns stets um Transparenz, denn nur so lässt sich heutzutage Vertrauen herstellen. Wir kämpfen für eine gute Sache und möchten daran keinerlei Zweifel aufkommen lassen.

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