Motorhaube auf: Der detaillierte Blick auf den boost-Prozess (Teil 1)

Von Benedikt Bentler am 6. Juni 2014 | 15:06


Die oberflächliche Funktionsweise von boost dürfte jedem von euch bekannt sein: Ihr kommt zu boost, klickt auf einen Shop, kauft ein, verteilt eine Spende. Allerdings wissen nur die Wenigsten, was unter der Haube passiert. Welche Wege nimmt das Geld unter welchen Umständen und wo kommt die Spende eigentlich her? Wir wollen es euch zeigen - für mehr Transparenz und Verständnis für den boost-Mechanismus.

Die Basis, auf der boost funktioniert, nennt sich Affiliate Marketing, was begrifflich zunächst nur eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen einem Verkäufer und einem Websitenbetreiber beschreibt. Die Idee dahinter ist simpel: Ein Websitenbetreiber macht auf seiner Seite Werbung für einen Shop, indem er zum Beispiel mit einem Banner auf den Shop verlinkt. Der Shop gewinnt dadurch Käufer und entlohnt den Websitenbetreiber via Provision für getätigte Einkäufe.

Damit sich der logistische Aufwand für Affiliate Marketing in Grenzen hält, gibt es Partnernetzwerke, die als Schnittstelle zwischen Webshop und Website fungieren. So sind wir von boost zum Beispiel bei Zanox und Affilinet angemeldet und verwalten über diese Netzwerke die Onlineshops. Bei diesen Netzwerken werden auch die Bedingungen, insbesondere die Provisionssätze hinterlegt. Diese Netzwerke kümmern sich auch um das Nachverfolgen der Einkäufe (Tracking), so dass wir einsehen können über welche Shops welche Umsätze generiert wurden. Diese Netzwerke nehmen uns einen großen organisatorischen Aufwand ab. Stellt euch vor, wir müssten jeden der vielen hundert Onlineshops einzeln betreuen: Die Provisionssätze ändern sich ständig, zusätzlich stellen die meisten Onlineshops entsprechende Werbebanner etc. zur Verfügung. Der organisatorische Aufwand wäre enorm. Da wir mit den Netzwerken Affilinet und Zanox zusammenarbeiten, können wir derzeit nur Shops aufnehmen, die ebenfalls in diesen Netzwerken vertreten sind. Die Einbindung anderer Shops soll aber bald kommen. Amazon ist wiederum so groß, dass es gleich mit einem eigenem Netzwerk auftritt. Die Provisionen haben entweder eine fixe Größe (z. B. 1 Euro/Einkauf) oder werden prozentual vergütet. Die prozentuale Vergütung unterscheidet sich innerhalb eines Shops aber auch wieder je nach Produktgruppe. So kann es sein, dass bei zwei Einkäufen des gleichen Werts im gleichen Shop trotzdem unterschiedliche Spendenhöhen zustande kommen.

Tipp: Wer die genauen Provisionsbedingungen der einzelnen Shops studieren möchte, kann dies auf 100partnerprogramme.de tun.

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr, wo die Unterschiede zwischen anonymer und angemeldeter boost-Nutzung liegen, und welche Daten wir von euch für welche Zwecke verwenden.

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